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KTM X-BOW 2009
DER KTM X-BOW im Jahr 2011

Der KTM X-BOW R feiert sein Debüt und erweitert die Produktpalette


Im März 2008 wurde auf dem Genfer Automobilsalon die Serienversion des KTM X-BOW präsentiert. Zur Begeisterung der Journalisten, vor allem aber der Interessenten, hatte das erste Auto des österreichischen Motorrad-Produzenten KTM nichts von seiner Radikalität, seinem Purismus und seinen technologischen Innovationen eingebüßt. So verwundert es nicht, dass der X-BOW auch heute noch, mehr als drei Jahre nach seinem Debüt, Automobil- und Technik-Aficionados rund um den Globus nachhaltig begeistert.


Mittlerweile wird der extreme Supersportwagen über rund 30 Service- bzw. Händlerbetriebe und 10 Importeure weltweit vertrieben. Aus der KTM eigenen Produktion in Graz (Steiermark, Österreich) gehen die Fahrzeuge zu den Kunden, die das puristische Gefährt hegen, pflegen – und bei allen Verhältnissen, vom tiefsten Winter bis in den Hochsommer, begeistert bewegen. Nicht wenige von ihnen bringen den KTM X-BOW auch dorthin, wo seine Technologie abstammt: Auf die Rennstrecke. Ob beim Freien Fahren, richtigen Trackdays oder gar im motorsportlichen Wettkampf: Meist kennt der X-BOW keinen oder kaum einen Gegner, was er seiner Racing-DNA und dem KTM-Motto „Ready to Race“ aber schließlich auch schuldig ist.


Konzentriert erlebbar wird der Racing-Spirit des X-BOW und seiner Kunden in der von KTM voll unterstützten Rennserie, der „KTM X-BOW BATTLE“. Dort kämpfen, nachdem die Serie erst im Jahr 2010 gegründet wurde, in der aktuellen Saison 2011 bereits über 30 Starter in drei Klassen um Siege auf den bekanntesten und beliebtesten europäischen Rennstrecken. Ob auf der Formel-1-Strecke wie dem „Hockenheimring“, einem klassichen Kurs wie dem „Masaryk-Ring“ in Brünn oder der nagelneuen, Red Bull eigenen Rennstrecke, dem „Red Bull Ring“ in Spielberg: Gefightet wird um jeden Millimeter, gefahren wird dennoch fair und mit dem nötigen Respekt vor den Kollegen, die in den meisten Fällen nicht nur die Fahrer, sondern auch die Besitzer der jeweiligen Autos sind.


Die Entscheidung, das X-BOW Projekt trotz der 2008 eingetretenen, schweren Wirtschaftskrise konsequent fortzuführen, war strategisch richtig, stellt KTM-CEO Stefan Pierer fest. „Natürlich war es im Zusammenspiel mit der Krise nicht leicht, das zu realisieren und die Lernphase war hart. Aber die Reputation von KTM in der Fahrzeugindustrie, im Umfeld, hat dadurch ein ganz neues Level erreicht. Und mit „KTM Technologies“ ist ein neues, höchst erfolgreiches Unternehmen mit dem Spezialgebiet Leichtbau entstanden. Es ist uns außerdem gelungen, was nur ganz wenigen, in die Automobilindustrie neu eintretenden Unternehmen gelungen ist: Nämlich in dieses Segment zu kommen und einen Supersportwagen zu entwicklen, in die Serie überzuleiten, eine europäische Kleinserienhomologation zu erreichen und vor allem bis dato über 500 Stück weltweit zu verkaufen!“


„Darüber hinaus haben wir ein ganz besonderes Fahrzeug geschaffen, eines, das viele Vergleichstests gewonnen hat, das Journalisten und Kunden gleichermaßen begeistert, das die Basis für eine erfolgreiche Rennserie darstellt. Wenn man zum Beispiel bei der KTM X-BOW Battle zu Gast ist und dort 35 Leute mit dem X-BOW nicht bloß packenden, hochklassigen Rennsport zeigen, sondern so enorm viel Freude an diesem Produkt haben, dann weiß man erst recht, dass der Schritt ein richtiger war. Dieser „Orange Spirit“, der sich durch unsere gesamte Community durchzieht, hat auch auf die X-BOW Besitzer übergegriffen. Es ist wirklich sehr schön, das zu sehen. Ich merke es ja selbst, ich fahre meinen X-BOW regelmäßig – und genieße das jedes Mal aufs Neue. Diese Art von Auto fahren ist etwas ganz eigenes, wirklich spezielles, es macht einfach irrsinnig viel Spaß. Und wir werden es nicht nur weiterhin produzieren, sondern auch weiterentwickeln. Dabei ist der KTM X-BOW R ein wichtiger Schritt, aber schon 2012 wird noch mehr folgen. Darauf freue ich mich bereits jetzt!“